Die Datumsschnellschaltung sollte – speziell bei Chronografen – nicht zwischen 21.00 und 3.00 Uhr betätigt und das Datum nur vorwärts verstellt werden.
Welche Verschleißteile, wann ersetzen?
„Am wichtigsten ist der Ölwechsel alle drei bis fünf Jahre, um mechanischen Abrieb oder gar Lagerschäden im Uhrwerk zu vermeiden“, erklärt Uhrenliebhaber Ralf Häffner. Stark beanspruchte Bauteile seien das Anker- oder Sekundenrad – diese gehörten zu den am schnellsten drehenden Rädern. „Ein Tausch nach fünf bis zehn Jahren kann hier für den genauen Gang notwendig werden.“ Zudem ist ein Tausch der Gehäuse-Dichtungen alle fünf Jahre sowie von Krone und Tubus alle zehn Jahre in Betracht zu ziehen. Lederbänder sollten hingegen aus hygienischen Gründen bei täglichem Tragen schon nach ein bis eineinhalb Jahren ausgetauscht werden.Da die Hemmung – inklusive Ankerrad – zu den am stärksten beanspruchten Teilen eines Uhrwerks gehört, können Bauteile aus Silizium oder mit Diamantbeschichtung Vorteile bieten. Die übrigen Bauteile des Werkes müssen darauf aber angepasst sein; denn auch eine wartungsarme Hemmung nützt wenig, wenn das Öl an anderer Stelle getauscht werden muss.
Aufbewahrung und Tragen
„Stöße, große Temperaturschwankungen und Magnetfelder sollten Sie vermeiden. Eine Taucheruhr sollte nach dem Schwimmen im Salzwasser unter fließendem Wasser gereinigt werden. Handaufzugsuhren sollten täglich zur gleichen Zeit aufgezogen werden. Ein Automatikwerk zieht sich durch Bewegungen des Trägers von täglich acht bis zehn Stunden von alleine auf.Grundsätzlich gilt: Ein manueller Aufzug ist bei einer Mechanischen-, (Handaufzug- oder Automatikuhr) immer notwendig. Vor der ersten Inbetriebnahme und nach längeren Ruhephasen reicht bei Automatikuhren die alleinige Bewegung nur durch das Tragen nicht aus. Um Ihre Uhr in Betrieb zu nehmen, sollten Sie diese voll aufziehen. Dies geschieht über die Krone. Bei ungetragenen Uhren reichen 25 bis 30 Kronenumdrehungen zum Aufziehen aus“, rät Häffner.
Je nachdem, wie Sie Ihre Uhr ablegen, können Sie damit die Ganggenauigkeit zum Teil mit beeinflussen – Abweichungen von bis zu 2 Sekunden am Tag sind möglich:
- Krone oben bedeutet, die Uhr läuft langsamer, da sich die Unruh in einer hängenden Position befindet und der Widerstand grösser ist.
- Zifferblatt unten bedeutet, die Uhr läuft schneller, da hier die geringste Reibung auftritt.
„Extreme Temperaturen sowie hohe Luftfeuchtigkeit verringern die Lebensdauer“, weiß der Stuttgarter Juwelier. Mechanische Uhren sollten zudem regelmäßig bewegt werden, doch nicht zu extrem: Belastungen und starke Erschütterungen, wie beispielsweise beim Squash oder Holzhacken, sollte Mann vermeiden.
Mit diesen einfachen Regeln bleibt auch Ihre Traumuhr ein Leben lang erhalten – und kann zu gegebener Zeit auch weiter vererbt werden. Viele weitere nützliche Tipps erhalten Sie hier: http://www.watch.de/germany/faqs – 25. Tipps & Tricks rund um die Armbanduhr. bekijk meer horloge en chopard happy sport
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